Likörherstellung


Wir stellen unsere Fruchtliköre immer saisonal her, also vorwiegend von Sommer bis Spätherbst.

Die Früchte dafür kommen großteils aus meinem eigenen Garten, ab und zu aber auch von Bekannten und Verwandten. Es kann daher sein, dass ich nicht immer alle Liköre in ausreichendem Maße vorrätig habe.

 

Auch bei der Likörherstellung gibt es unterschiedliche Wege.

Ich persönlich setze die Liköre am liebsten mit den ganzen Früchten (unzerdrückt) an. Das Destillat nimmt die frische der Früchte in sich auf.

Einen Teil der ganzen Früchte gebe ich gerne mit in die Flasche. Die ganzen Früchte sorgen für einen besonders fruchtigen Genuss, besonders auch für den Gaumen. Das schmeckst du beim ersten Schluck.

 

Am besten schmecken unsere Fruchtliköre warm serviert, mit einem Schuss Sahne - und nach Belieben mit einem Hauch Zimt verfeinert.


Die wesentlichen Arbeitsschritte bei dieser Art von Likörherstellung sind das Ansetzen der Früchte im Destillat. Hierfür verwende ich idealerweise ein fruchtverwandtes, möglichst hochprozentiges Destillat.

 

Auf diese Weise werden den angesetzten Früchten Aromastoffe, Fruchtstoffe und Pektine entzogen. Der Vorgang wird auch Mazeration genannt. Nach 2 Wochen wird das angesetzte Destillat leicht gesüßt und je nach Likör noch mit Gewürzen verfeinert. Damit sich eventuell noch vorhandene Feststoffe absetzen können, lassen wir diesen dann nochmals einige Wochen ruhen, danach wird der fertige Fruchtlikör mit den Früchten in Flaschen abgefüllt.